Das englische Insolvenzverfahren ist in diesen Tagen in aller Munde. Viele Schuldner versprechen sich von einer Insolvenz in England eine besonders schnelle Restschuldbefreiung und diese kann mit dem englischen Insolvenzverfahren im Vereinigten Königreich von Großbritannien auch schnell erreicht werden. Vom Antrag auf die Insolvenz in England bis zur Restschuldbefreiung vergehen in der Regel im Vereinigten Königreich nur etwa zwölf Monate. Danach können Schuldner völlig neu durchstarten. Das klingt auf den ersten Blick zu schön, um wahr zu sein. Und wie immer im Leben gibt es gleichfalls eine Kehrseite der Medaille. Wer nämlich das englische Insolvenzverfahren für sich nutzen möchte, der muss im Vereinigten Königreich von Großbritannien bestimmte Bedingungen erfüllen.
Eine der wichtigsten, gleichzeitig aber auch eine der schwierigsten Voraussetzungen, um die Insolvenz in England erfolgreich durchführen zu können, besteht darin, seiner bisherigen Heimat den Rücken zu kehren. Denn ein Wohnsitz in Deutschland darf für das englische Insolvenzverfahren im Vereinigten Königreich von Großbritannien nicht mehr bestehen. Dennoch bietet das Insolvenzverfahren in England natürlich genauso zahlreiche Vorteile, so dass Schuldner, die einen schnellen aber dennoch legalen Weg aus der Schuldenfalle suchen, die Entscheidung für oder gegen die englische Insolvenz im Vereinigten Königreich genau abwägen sollten. Die Vorteile sowie die Nachteile wollen wir in diesem Ratgeber natürlich kurz im Überblick vorstellen.
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